1 Was ist Novala
Was ist Novala?
Novala ist eine Integrationsplattform der Change Factory AG in Luzern. Sie verbindet zwei Softwareanwendungen über fertige Konnektoren und gleicht ausgewählte Daten in beide Richtungen ab. Ein Konnektor ist die Verbindung für genau eine Systempaarung, zum Beispiel PQFORCE und Microsoft Planner. Novala wird in der Schweiz auf der Infrastruktur von cloudscale.ch betrieben.
Ist Novala eine ETL-Plattform?
Ja, Novala arbeitet nach dem ETL-Prinzip. ETL steht für Extract, Transform, Load: Daten werden aus einem System gelesen, für das Zielsystem umgewandelt und dort geschrieben. Novala wendet dieses Prinzip auf einzelne Datensätze wie Aufgaben an und gleicht sie regelmässig zwischen zwei Anwendungen ab. Jede Verbindung ist in Novala als Flow eingerichtet, der festlegt, wann synchronisiert wird, woher die Daten kommen, wie sie umgewandelt werden und wohin sie gehen.
Welches Problem löst Novala?
Novala ermöglicht Unternehmen durchgängige Geschäftsprozesse über mehrere Softwaresysteme hinweg, weil Daten nicht mehr doppelt gepflegt werden müssen. Heute enden viele Datenflüsse an der Grenze des Systems, in dem die Daten erfasst werden. Mitarbeitende tippen sie im nächsten System ab, pflegen sie doppelt und gleichen sie von Hand ab. Novala verbindet die beteiligten Systeme und überträgt ausgewählte Daten automatisch in beide Richtungen. Datenflüsse sind damit nicht länger auf ihr eigenes System begrenzt, und jede Rolle arbeitet weiter in dem System, das zu ihrer Aufgabe passt.
Ein typischer Fall ist die Zusammenarbeit zwischen Projektleitung und Team. Die Projektleitung plant und verteilt Aufgaben in PQFORCE, die Mitarbeitenden arbeiten in Microsoft Teams und sehen diese Aufgaben dort nicht. Verschiebt sich ein Termin im Projektplan, bleibt in den Listen der Mitarbeitenden die alte Fälligkeit stehen. Ob eine Aufgabe erledigt ist, erfährt die Projektleitung erst auf Nachfrage. Mit Novala erscheinen die Aufgaben mit ihren Terminen in Microsoft Planner, und der Status fliesst nach PQFORCE zurück. Planung und Umsetzung bleiben so in einem durchgängigen Prozess verbunden.
Für wen ist Novala gedacht?
Novala richtet sich an Organisationen, deren Mitarbeitende für denselben Prozess in unterschiedlichen Systemen arbeiten. Die ersten Konnektoren sind für Kunden von PQFORCE gebaut, einer Software für Projektportfolio-Management (PPM) der INTRASOFT AG. Novala verbindet PQFORCE mit Microsoft Planner und mit Jira. Für andere Systempaarungen nimmt die Change Factory AG den Bedarf auf und prüft die Entwicklung weiterer Konnektoren.
Muss mein Team ein neues System lernen?
Nein. Ihr Team arbeitet weiter in Microsoft Planner oder Jira, und die Aufgaben aus PQFORCE erscheinen dort. Novala ersetzt kein bestehendes System, und es werden keine Daten migriert. Einrichtungsaufwand entsteht nur bei den Administratoren: Berechtigungen in Microsoft 365, Auswahl der Pläne und Festlegung der übertragenen Felder.
Was bedeutet «Integration im Abonnement»?
Sie beziehen die Verbindung zweier Systeme als fertiges Produkt gegen eine monatliche Gebühr. Ein eigenes Entwicklungsprojekt für eine Schnittstelle entfällt und damit auch die Investition dafür. Der Konnektor wird für Ihren Einsatz nur konfiguriert. Betrieb, Überwachung und die Anpassung an Schnittstellenänderungen der Hersteller sind im Abonnement enthalten.
2 Konnektoren und Funktionsweise
Welche Konnektoren bietet Novala an?
Novala bietet Standard-Konnektoren für PQFORCE (Enterprise, Professional und Smart) und für Microsoft Planner sowie den universellen REST-API-Konnektor für weitere Systeme. Ein Standard-Konnektor ist auf ein bestimmtes System zugeschnitten und nutzt dessen besondere Funktionen, bei PQFORCE etwa die Lebenszyklen und Beziehungen der To-dos. Der REST-API-Konnektor verbindet Systeme, die eine REST-API anbieten; mit Jira wurde er erfolgreich getestet. Alle drei werden ab dem 10. November 2026 angeboten. In Vorbereitung sind ein ERP-Konnektor und ein HR-Konnektor. ERP steht für Enterprise Resource Planning, die Software für Finanzen und Rechnungsstellung; der Konnektor soll Finanzdaten nach PQFORCE und erfasste Leistungen zurück ins ERP übertragen. Der HR-Konnektor überträgt Personen aus dem Personalsystem nach PQFORCE und entfernt sie beim Austritt; er ist für Grosskunden vorgesehen.
Was ist der REST-API-Konnektor von Novala?
Der REST-API-Konnektor ist ein universeller Konnektor für Systeme, die eine REST-API anbieten. Eine REST-API ist eine verbreitete Form der Programmierschnittstelle (englisch API), über die Anwendungen im Internet Daten austauschen. Novala meldet sich damit beim System an, erkennt die Objekte, die das System liefert, und ordnet deren Felder im Flow den Feldern des anderen Systems zu. Der Konnektor liest und schreibt Daten in beide Richtungen und unterstützt die gängigen Anmeldeverfahren: API-Schlüssel, Token, Benutzername und Passwort sowie OAuth 2.0. Besondere Funktionen eines Systems, die über den Austausch von Datenfeldern hinausgehen, deckt der REST-API-Konnektor nicht ab; dafür gibt es Standard-Konnektoren.
Funktioniert Novala mit Microsoft Teams?
Ja. Novala verbindet PQFORCE mit Microsoft Planner, und Planner-Aufgaben sind direkt in Microsoft Teams sichtbar. Ihre Mitarbeitenden sehen und bearbeiten die Aufgaben aus PQFORCE also in Teams, ohne sich in PQFORCE anzumelden. Erledigt jemand eine Aufgabe in Teams, sieht die Projektleitung den neuen Status in PQFORCE.
Welche Daten überträgt der Konnektor zwischen PQFORCE und Microsoft Planner?
Der Konnektor überträgt To-dos aus PQFORCE als Aufgaben nach Microsoft Planner und Änderungen zurück nach PQFORCE. Ein To-do ist in PQFORCE eine einzelne Aufgabe innerhalb eines Projekts oder eines Tasks. Nach Planner gehen Titel, Beschreibung, Fälligkeit, Priorität, Status, Zuständige, Kommentare und Links; verschiebt sich ein Termin in PQFORCE, ändert sich die Fälligkeit in Planner mit. Zurück nach PQFORCE fliessen Änderungen an Titel, Beschreibung, Status, Priorität und Zuständigen, dazu Kommentare und in Planner hinzugefügte Links. Erledigt jemand eine Aufgabe in Planner, steht der Name dieser Person im Kommentar zum Statuswechsel in PQFORCE.
Pro Flow legen Sie fest, welche Projekte einbezogen werden, ob To-dos auf Projektebene, auf Ebene der Tasks oder beides übertragen werden und ob die Tasks in Planner als eigene Spalten (Buckets) erscheinen. Dateianhänge und Checklisten werden nicht übertragen. Novala legt keine Pläne oder Gruppen in Microsoft 365 an und nutzt bestehende Pläne.
Wie oft synchronisiert Novala?
Jeder Flow läuft nach einem eigenen Zeitplan, zum Beispiel alle 15 Minuten oder zu festen Uhrzeiten. Das Intervall ist frei einstellbar, und ein Lauf lässt sich jederzeit manuell auslösen. Mit dem nächsten Release unterstützt Novala Webhooks. Ein Webhook ist eine Benachrichtigung, die ein System bei jeder Änderung sofort an Novala sendet; damit wird ein Abgleich unmittelbar nach jeder Änderung möglich.
Was passiert, wenn dieselbe Aufgabe in beiden Systemen gleichzeitig geändert wird?
Wurde dasselbe Feld zwischen zwei Läufen in PQFORCE und in Planner geändert, gilt der Wert aus PQFORCE. Novala überträgt ihn nach Planner und protokolliert den Konflikt. Änderungen an unterschiedlichen Feldern bleiben auf beiden Seiten erhalten. Kommentare und Links werden nur hinzugefügt und können deshalb nicht in Konflikt geraten.
Was passiert, wenn eine Übertragung fehlschlägt?
Scheitert ein Abgleich, wiederholt Novala ihn automatisch. Ein Datensatz, der nicht geschrieben werden kann, landet mit der Fehlerursache in einer Fehlerwarteschlange, im Fachjargon Dead-Letter-Queue. Administratoren sehen diese Einträge in der Oberfläche von Novala und entscheiden, ob der Datensatz erneut verarbeitet oder verworfen wird. Absichtlich übersprungene Datensätze stehen mit Begründung im Protokoll des Laufs. Pro Flow ist festgelegt, welche Fälle als Fehler, als Warnung oder ohne Meldung behandelt werden. Benachrichtigungen per E-Mail versendet Novala (noch) nicht; Meldungen erscheinen in der Oberfläche.
Was ist, wenn ich zwei Systeme verbinden möchte, für die es noch keinen Konnektor gibt?
Bietet das System eine REST-API, lässt es sich in vielen Fällen über den REST-API-Konnektor anbinden, ohne dass ein neuer Konnektor entwickelt werden muss. Melden Sie Ihren Bedarf über novala.swiss. Die Change Factory AG prüft die Systempaarung und teilt Ihnen mit, ob der REST-API-Konnektor ausreicht. Braucht die Verbindung besondere Funktionen eines Systems, entwickeln wir einen eigenen Konnektor und bieten ihn wie die bestehenden als konfigurierbares Produkt im Abonnement an, mit planbarem Aufwand und transparenten Kosten. Auf Wunsch stellen wir Ihnen unsere Roadmap vor.
3 Sicherheit, Datenschutz und Hosting
Wo wird Novala betrieben?
Novala läuft auf der Infrastruktur von cloudscale.ch, einem Schweizer Cloud-Anbieter mit Sitz in Zürich. cloudscale.ch nutzt zwei Rechenzentren in der Schweiz, die redundant direkt miteinander verbunden sind: Lupfig (AG), betrieben von der Green Datacenter AG, und Rümlang (ZH), betrieben von der NTT Global Data Centers Switzerland AG. Kleinere Unternehmen nutzen eine gemeinsame Umgebung, in der jeder Kunde ein eigener Mandant ist; Daten, Zugangsdaten, Benutzer und Flows sind von allen anderen Kunden getrennt. Grosskunden erhalten eine eigene Instanz, und auf Wunsch läuft Novala in Ihrer eigenen IT-Umgebung.
Speichert Novala meine Projektdaten?
Novala liest Daten aus dem Quellsystem, wandelt sie um und schreibt sie ins Zielsystem, ohne einen eigenen Bestand Ihrer Projektdaten aufzubauen. Gespeichert werden die Konfiguration Ihrer Flows, verschlüsselte Zugangsdaten und die Protokolle der Läufe. Kann ein Datensatz nicht geschrieben werden, bleibt er in der Fehlerwarteschlange, bis er erneut verarbeitet oder verworfen wird, höchstens 30 Tage. Aufbewahrung und Löschung regelt der Auftragsverarbeitungsvertrag mit Ihnen.
Wer hat Zugriff auf die Daten, die durch Novala fliessen?
Zugriff auf die Betriebsumgebung haben ausschliesslich Personen, die Novala bei der Change Factory AG oder in ihrem Auftrag betreiben und weiterentwickeln. Zugangsdaten zu Ihren Systemen sind verschlüsselt gespeichert und können nach dem Speichern von niemandem eingesehen werden. Betreiben Sie Novala in Ihrer eigenen IT-Umgebung, bestimmen Sie selbst, wer Zugriff hat.
Welche Berechtigungen braucht Novala in Microsoft 365?
Novala unterstützt zwei Zugriffsarten auf Microsoft 365. Bei der delegierten Berechtigung meldet sich Novala mit einem eigenen Dienstkonto an und erreicht nur die Pläne der Gruppen, in denen dieses Konto Mitglied ist; diese Grenze setzt Microsoft technisch durch. Bei der Anwendungsberechtigung handelt Novala als registrierte Anwendung mit den Berechtigungen Tasks.ReadWrite.All, Group.Read.All und User.ReadBasic.All. Microsoft lässt diese Berechtigung für Planner nicht auf einzelne Pläne begrenzen, sie gilt deshalb für den ganzen Microsoft-365-Mandanten (Tenant). In beiden Fällen kann sich Novala mit einem Zertifikat statt mit einem Kennwort (Client Secret) anmelden, wie Microsoft es für den Produktivbetrieb empfiehlt.
Kann ich den Zugriff von Novala auf einzelne Teams beschränken?
Ja. Mit der delegierten Berechtigung nehmen Sie das Dienstkonto von Novala nur in die Microsoft-365-Gruppen auf, deren Pläne synchronisiert werden sollen. Jedes Team in Microsoft Teams gehört zu einer solchen Gruppe. Novala erreicht dann nur die Pläne dieser Teams, und Microsoft setzt diese Grenze durch. Sie steuern den Umfang über die Gruppenmitgliedschaft und können ihn jederzeit ohne Mitwirkung der Change Factory AG einschränken oder entziehen.
Wie schützt Novala Zugangsdaten und Konfiguration?
Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert und lassen sich nach dem Speichern nicht mehr anzeigen. Administratoren verbinden Microsoft 365 und PQFORCE per Anmeldung direkt aus der Oberfläche von Novala, ohne Zugangsschlüssel von Hand zu kopieren. Die Anmeldung an Novala lässt sich mit einem zweiten Faktor aus einer Authenticator-App absichern, und Benutzerrollen trennen Administration, Betrieb und reine Leserechte. Jede Änderung an der Konfiguration wird mit Zeitpunkt, Person, betroffenem Flow und den Werten vorher und nachher protokolliert, und diese Einträge lassen sich weder ändern noch löschen.
Untersteht Novala dem US CLOUD Act?
Die Change Factory AG ist eine Schweizer Gesellschaft ohne amerikanische Beteiligung und damit kein Adressat des CLOUD Act. Der CLOUD Act ist ein US-Gesetz von 2018, das amerikanische Anbieter verpflichtet, Daten auf Anordnung herauszugeben, auch wenn diese im Ausland gespeichert sind. cloudscale.ch, der Betreiber der Infrastruktur, ist ebenfalls ein Schweizer Unternehmen. Verlangt eine ausländische Behörde Daten von einem Schweizer Anbieter, muss sie den Weg der Rechtshilfe gehen, und ein Schweizer Gericht prüft das Gesuch.
Bleiben meine Daten in der Schweiz, wenn ich Microsoft Planner oder Jira anbinde?
Novala verarbeitet die Daten auf Schweizer Infrastruktur und übergibt sie über die Schnittstelle an das Zielsystem. Die Daten in den angebundenen Systemen liegen dort, wo deren Anbieter sie speichern, bei Microsoft Planner also in den Rechenzentren von Microsoft. In das angebundene System gelangt nur, was Ihre Mitarbeitenden dort sehen sollen, und Sie legen pro Flow fest, welche Aufgaben übertragen werden. Ihr Projektportfolio bleibt in PQFORCE.
Welche Zertifizierungen hat Novala?
Novala und die Change Factory AG haben derzeit keine eigene Zertifizierung. Die Infrastruktur von cloudscale.ch ist nach ISO/IEC 27001 für Informationssicherheit sowie nach ISO/IEC 27017 und 27018 für Sicherheit und Datenschutz in der Cloud zertifiziert; einen Prüfbericht nach ISAE 3000 stellt cloudscale.ch auf Anfrage zur Verfügung. Die Rechenzentren in Lupfig und Rümlang sind nach ISO 27001 und ISO 50001 (Energiemanagement) zertifiziert, verfügen über einen ISAE-3402-Bericht zu ihren internen Kontrollen und sind PCI-DSS-konform, erfüllen also den Sicherheitsstandard der Kreditkartenbranche.
Setzt Novala künstliche Intelligenz ein?
Novala setzt derzeit keine künstliche Intelligenz ein. Die Daten werden nach den Regeln übertragen, die in der Konfiguration jedes Flows festgelegt sind. Für 2027 plant die Change Factory AG eine lokal gehostete KI, mit der Kunden ihre Flows in Novala definieren können. Diese KI läuft auf Schweizer Infrastruktur, und die Daten bleiben in der Schweiz. Der Dienst steht nur Kunden zur Verfügung, die ihn ausdrücklich wünschen. Novala setzt künstliche Intelligenz nie ein, ohne dass der Kunde davon weiss.
4 Preise und Vertrag
Gibt es Einmalkosten für die Einrichtung?
Für kleinere Unternehmen fallen keine Einrichtungskosten an. Bei Grosskunden wird das Aufschalten nach Aufwand verrechnet und dauert in der Regel zwei bis vier Stunden. Eine Investition in die Entwicklung einer Schnittstelle entfällt, weil der Konnektor bereits besteht.
Was ist im Abonnement enthalten?
Im Abonnement enthalten sind der Betrieb von Novala, die Überwachung der Flows, die Behebung von Störungen und die Anpassung der Konnektoren, wenn ein Hersteller seine Schnittstelle ändert. Nach Aufwand verrechnet werden Änderungen an Zuordnungen und Regeln, Schulungen und Beratung.
5 Einrichtung, Betrieb und Support
Was muss unsere IT für Novala vorbereiten?
Ihre IT registriert Novala in Microsoft Entra ID, der Benutzerverwaltung von Microsoft 365, und legt fest, mit welcher Zugriffsart Novala zugreift. Die Berechtigungen erteilt Ihre IT, und sie kann sie jederzeit entziehen. Für die delegierte Berechtigung richtet sie ein Dienstkonto mit Microsoft-365-Lizenz ein und nimmt es in die gewünschten Gruppen auf. Soll sich Novala mit einem Zertifikat anmelden, erstellt Ihre IT dieses Zertifikat und hinterlegt es in Novala. Gelten in Ihrem Tenant Richtlinien wie eine erzwungene Mehrfaktor-Anmeldung für alle Konten, klären wir gemeinsam, wie sich das Dienstkonto anmeldet. Für PQFORCE braucht Novala ein eigenes Konto, und wir prüfen beim Onboarding, ob der Lebenszyklus Ihrer To-dos das Wiedereröffnen einer erledigten Aufgabe erlaubt.
Was passiert, wenn Microsoft oder PQFORCE ihre Schnittstelle ändern?
Die Change Factory AG passt den Konnektor an, und das ist im Abonnement enthalten. Eine Schnittstelle, englisch API, ist der technische Zugang, über den ein System Daten mit anderen Systemen austauscht. Hersteller ändern ihre Schnittstellen regelmässig, und eine selbst gebaute Verbindung kann danach ausfallen. Novala überwacht die Flows und zeigt Fehler in der Oberfläche an.
6 Vergleich mit Alternativen
Worin unterscheidet sich Novala von Zapier, Make, n8n oder Microsoft Power Automate?
Zapier, Make, n8n und Microsoft Power Automate sind allgemeine Automatisierungsplattformen. Sie bieten Bausteine für viele Anwendungen, aus denen Ihr Team oder ein Dienstleister eigene Abläufe baut und danach selbst betreut. Novala stellt für eine bestimmte Systempaarung einen fertigen Konnektor bereit, der nur konfiguriert wird. Betrieb, Überwachung und Anpassung bei Schnittstellenänderungen übernimmt die Change Factory AG, und Novala läuft auf Schweizer Infrastruktur.
Können wir die Verbindung zwischen PQFORCE und Microsoft Planner mit Power Automate selbst bauen?
Das ist möglich. Für Microsoft-Dienste wie Planner und Teams ist Power Automate mit seinen Standard-Konnektoren in Microsoft 365 ohne Zusatzkosten nutzbar. Für ein Drittsystem wie PQFORCE braucht es einen benutzerdefinierten Konnektor (Custom Connector), und dieser setzt nach den Lizenzbedingungen von Microsoft eine Premium-Lizenz voraus (Stand September 2026). Wer diesen Konnektor erstellt, braucht tiefgreifende Kenntnisse der Programmierschnittstelle (API) von PQFORCE, über die andere Systeme Daten mit PQFORCE austauschen. Die Change Factory AG bringt diese Kenntnisse aus Vertrieb, Einführung und Support von PQFORCE mit. Dazu kommt die Frage, wer den Ablauf pflegt, wenn Microsoft oder PQFORCE die Schnittstelle ändern.
Brauche ich für Novala eine Integrationsplattform wie Informatica, MuleSoft, SAP Integration Suite oder Oracle Data Integrator?
Nein. Plattformen wie Informatica, MuleSoft, Boomi, SAP Integration Suite, Oracle Data Integrator, Microsoft Azure Data Factory oder Talend sind auf die Integration vieler Systeme und grosser Datenmengen ausgelegt, etwa für ein Data Warehouse, also eine zentrale Datenbank für Auswertungen. Aufbau und Betrieb liegen bei Ihrer IT oder einem Integrationspartner. Novala verbindet zwei Fachanwendungen über einen fertigen Konnektor und wird von der Change Factory AG betrieben. Ist eine solche Plattform bei Ihnen im Einsatz, kann Novala parallel dazu eingesetzt werden.
Was unterscheidet Novala von Synchronisationsdiensten wie Unito, Exalate oder getint.io?
Unito, Exalate und getint.io synchronisieren Daten zwischen Werkzeugen für Aufgaben- und Ticketverwaltung, etwa Jira. Novala bietet Konnektoren für PQFORCE und ist auf dessen Datenmodell mit Projekten, Tasks, To-dos und Lebenszyklen ausgelegt. Nach der Marktrecherche der Change Factory AG vom September 2026 gibt es ausser Novala keinen fertigen Konnektor zwischen PQFORCE und Microsoft Planner. Novala wird von einer Schweizer Gesellschaft auf Schweizer Infrastruktur betrieben.
Ist Novala eine Alternative zu einer individuell programmierten Schnittstelle?
Ja. Bisher wurden Verbindungen zwischen PQFORCE und Drittsystemen einzeln und mit hohem finanziellem Aufwand programmiert. Eine solche Schnittstelle muss der Kunde danach selbst betreuen: Er beauftragt Anpassungen, prüft nach Störungen und trägt die Kosten jeder Änderung. Novala bietet die Verbindung als fertiges Produkt im Abonnement an, und Betrieb sowie Anpassungen sind enthalten.
Gibt es eine Schweizer Alternative zu Zapier oder Make?
Ja. Novala ist eine Schweizer Alternative zu Zapier oder Make, wenn es darum geht, zwei Geschäftsanwendungen dauerhaft miteinander zu verbinden. Novala wird von der Change Factory AG in Luzern angeboten und bei cloudscale.ch in Lupfig und Rümlang betrieben. Mit Zapier oder Make bauen Kunden ihre Abläufe aus Bausteinen selbst und betreuen sie danach selbst. Novala liefert fertige Konnektoren für bestimmte Systempaarungen, die konfiguriert und als Managed Service betrieben werden; Managed Service bedeutet, dass der Anbieter Betrieb und Wartung übernimmt. Novala verbindet PQFORCE mit Microsoft Planner und mit Jira.
Lässt sich PQFORCE mit Zapier oder Make an Microsoft Planner anbinden?
Technisch ist das nur mit eigener Entwicklung möglich. Weder Zapier noch Make bieten eine fertige Anbindung an PQFORCE an. Make bietet einen Baustein für Microsoft Planner an, Zapier bietet keinen (Stand Oktober 2026). Die PQFORCE-Seite müsste mit allgemeinen HTTP-Bausteinen über die Programmierschnittstelle (API) von PQFORCE selbst gebaut werden. Dafür braucht es tiefgreifende Kenntnisse dieser Schnittstelle, etwa zu Anmeldung, Zuständigkeiten und Lebenszyklen der To-dos. Betrieb und Anpassung bei Schnittstellenänderungen liegen danach beim Kunden.
7 Anbieter
Wer steht hinter Novala?
Novala ist ein Produkt der Change Factory AG mit Sitz an der Dufourstrasse 12 in 6003 Luzern. Die Change Factory AG verkauft, implementiert und betreut die Projektportfolio-Software PQFORCE und unterstützt Unternehmen im digitalen Wandel. In diesen Kundenprojekten wurde sichtbar, wo Abläufe zwischen Systemen stocken, und daraus ist Novala entstanden. Geschäftsführer ist Mike Portworsnick.
Wo wird Novala entwickelt?
Novala wird in der Schweiz entwickelt und betrieben. Konzept, Anforderungen und Produktverantwortung liegen bei der Change Factory AG in Luzern. Betrieben wird Novala von der Change Factory AG auf der Infrastruktur von cloudscale.ch.
Wie hängen Novala und PQFORCE zusammen?
PQFORCE ist eine Software für Projektportfolio-Management der INTRASOFT AG in Hünenberg (ZG). Die Change Factory AG ist zertifizierte PQFORCE Partnerin für den Vertrieb, die Implementierung und für Integrationen und hat Novala als eigenes Produkt entwickelt; sie verkauft und verrechnet Novala direkt. Novala verbindet PQFORCE mit Microsoft Planner und mit Jira. Novala ist herstellerneutral und für weitere Systempaarungen offen.
Wie erreiche ich die Change Factory AG?
Bei Fragen kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular. Wir freuen uns auf Sie.
Stand: 4. Oktober 2026